Herzlich willkommen auf den Webseiten von
jumi – Initiative für Jugend und Migration

jumi ist ein Zusammenschluss von Lehrkräften aus Aschaffenburger Berufsschulen und weiteren interessierten Pädagogen_innen und Ehrenamtlichen. Ziel von jumi ist es, mit niedrigschwelligen Angeboten für deutsche Kinder und Jugendliche sowie junge Geflüchtete als auch für die in der Jugendhilfe tätigen Kollegen_innen einen qualifizierten Beitrag zur Extremismusprävention zu leisten.

AKTUELLE MELDUNGEN

„angekommen sein“ – ein media.labs Projekt

Man sieht es dem Clip nicht direkt an: Viele Monate Zeit, Arbeit und Mühen – aber auch gemeinsam Erfolgserlebnisse und Spaß haben, das alles steckt in diesem kleinen Clip. Immer wieder wurde die Gruppe durch Corona ausgebremst, dann kamen mal Schultests oder andere Termine dazwischen. Im Laufe dieses langen Prozesses verabschiedete sich leider der ein oder andere media.labs-Interessierte.

Am Anfang stand das Lernen grundlegender Gitarrenakkorde. Dazu mussten die Finger erstmal ihre Hornhaut bekommen. Dann wurden Kinderlieder geübt: die Texte gelesen, besprochen und gemeinsam gespielt… Im nächsten Schritt wurde das Lied „Bella Ciao“ als Grundlage für den geplanten Video Clip festgelegt. Der historische Hintergrund des Partisanenliedes wurde besprochen und eine Verbindung zur eigenen Flucht aus der Heimat bis in die neue Heimat Aschaffenburg hergestellt. Daher der Name des Clips: „angekommen sein“. Szenen aus dem persönlichen Alltag in der neuen Heimat wurden „gedreht“. Sie sollten als optische Verdeutlichung der Musik dienen, die dann viele Male gemeinsam gespielt wurde und schließlich mit einfachsten technischen Mitteln aufgenommen. Nun wurden die Szenen in iMovie digital „geschnitten“ und der Audio-Datei „Bella Ciao“ angepasst. Mühe und Ausdauer haben sich gelohnt. Das Ergebnis ist nicht perfekt, lässt aber erahnen, welche Hürden bis zum Ziel gemeinsam genommen werden mussten,

Office Workshop für Frauen ab 12.10.21

In Zusammenarbeit mit dem SKF Aschaffenburg führen wir einen vierteiligen Office-Workshop für Frauen in der Berufsschule I durch. Start ist am 12.10, 15:30 Uhr. Weitere Termine: 19. und 26.10., 09.11.21. Beginn: 15:30 Uhr, Ende: 18:30 Uhr. Anmeldung über SKF 06021 27806.

Covid19-Prävention: CO2-Ampel selbst gebaut

Bildquelle: https://calliope.cc

Projekt CO2-Messung und bedarfsorientierte Lüftung im Klassenraum

Die 4. Covid-19-Welle ist da! Covid19-Mutationen lassen eine höhere Ansteckungsgefahr und impfresistente Virenstämme befürchten. Auch Kinder und Jugendliche beeinflussen im Klassenraum das Infektionsgeschehen. Fest steht: Aerosole, feinste Tröpfchen in der Luft, spielen eine große Rolle bei der Übertragung in Innenräumen. Aerosole können wir nicht messen, wohl aber CO2 als „Ersatzsignale“. Zu wenig Lüften erhöht das Erkrankungsrisiko. Daraus folgt: es macht Sinn, ein CO2-Messgerät im Klassenraum zu haben. 

Ergebnisse aus verschiedenen Studien zeigen: Schlechte Luft reduziert die Aufmerksamkeit um bis zu 5%.
Gute Lüftung erhöht die schulischen Testergebnisse in Mathematik und Lesen um 2 bzw. 3 %
Ein Anstieg um 100 ppm CO2 erhöht die krankheitsbedingte Abwesenheit um etwa 0,4 Tage/Jahr.

Was liegt näher, als in Eigenbau mit übersichtlichen Teilen und finanziellem Aufwand eine CO2-Ampel zu bauen und zu programmieren. Die Idee war, konkret einen Prototypen für die Berufsintegrationsklasse (BIK) der Johannes-de-la-Salle Berufsschule in Aschaffenburg zu bauen. Die Ampel soll anzeigen, wann wir den Klassenraum lüften müssen! Zudem, beim Selbstbau lernen wir viel über Physik, Biologie, Chemie, sowie Informatik und können sogar weitere Features integrieren, die kaum ein Standardgerät bietet.

Was haben wir verwendet?

  • 1 Calliope mini (+Stromversorgung)
  • 1 SCD30 Kohlendioxid-Sensor (Import aus China)
  • 1 RGB-LED-Ring

Die Vorgehensweise: Der Kohlendioxid-Sensor wurde im Freien „kalibriert“, um einen „neutralen“ Ausgangswert zu erhalten. Mit dem MakeCode-Editor wurde das Programm geschrieben: alle Werte unterhalb von 600 Millionen Teilchen CO2 in der Luft (ppm = parts per million) sollen die LEDs grün aufleuchten lassen, zwischen 600 und 800 ppm leuchten sie orange und über 800 ppm rot. Letzteres heißt: Fenster auf und 20 Minuten lüften! Das Programm haben wir mit dem USB-Kabel auf den Calliope mini geladen, die Teile entsprechend zusammengesteckt (manchmal, je nach vorhandenen Teilen, muss auch gelötet werden…). Fertig. Danke für die tollen Tipps von Andreas Frisch (Schaffenburg e.V., ein cooler MakerSpace, ebenfalls in Aschaffenburg-Damm).

Jetzt fehlte nur noch ein passendes Gehäuse, um die Teile funktionsgerecht einzubauen. Damit war Thomas Becker behilflich (Lehrer an der Johannes-de-la-Salle-Berufsschule), der ein passendes Gehäuse zur Verfügung stellte, den Mini-PC einbaute, auch an die Notwendigkeit der externen Stromversorgung dachte und den LED-Ring auf der Vorderseite des Holzkästchens anbrachte. Thomas, an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!

 

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