Computerkurs für junge Geflüchtete an der Berufsschule I

Einmal wöchentlich treffen sich zwischen 16 und 20 junge Flüchtlinge aus den Berufsintegrationsklassen der Berufsschule, darunter auch 6 Mädchen, im Computerraum der Berufsschule I in Aschaffenburg zum PC-Training. Die Jugendlichen lernen hier den grundsätzlichen Umgang mit dem PC, die Arbeitsweise eines Rechners und die Standardanwendungsprogramme der Textverarbeitung und Präsentation. In vielen kleinen Schritten, wiederholenden Übungen und kleinen Selbsttests zur Überprüfung des Gelernten machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstständig mit den Programmen vertraut und erarbeiten sich dabei mit viel Enthusiasmus und manchmal auch Anstrengung kostender Konzentration die einzelnen Schritte bis zur perfekt gestalteten Vorlage beispielsweise für die eigene Bewerbung.

Unterstützt werden sie dabei von den jumi-Teamern Jürgen, Fred und Cordula. jumi – Initiative für Jugend und Migration hat den Kurs initiiert, der bereits nach 2016 nun zum zweiten mal angeboten wird. Es geht – wie immer bei den niedrigschwelligen Angeboten von jumi – darum, die Selbstwirksamkeit der jungen Leute zu stärken (www.jumi-ab.org).

Der Kurs dauert noch bis 21. Dezember und wird mit einer kleinen Weihnachtspräsentation beendet.

Auftaktveranstaltung: jumi stellt sich vor

Das jumi-Team freut sich über seine gelungene, überaus informative und gut besuchte Auftaktveranstaltung zum Thema Salafismus-Prävention. Auf dem Bild vor dem Veranstaltungsraum in der Haidstr.: das jumi-Team sowie links im Bild als Gäste und aufmerksame Zuhörer der Leiter des Aschaffenburger Jugendamtes, Adam Mantel, neben ihm die Sozialbürgermeisterin der Stadt Aschaffenburg, Jessica Euler.

Aus dem Main-Echo vom 28.09.17: „Wie schützt man junge Menschen vor extremistischen Strö­mungen wie dem Salafismus? Diverse Anschläge im letzten Sommer ­ auch in Bayern ­ haben gezeigt, wohin Radikalisierung führen kann. Dem wollen zahlreiche Organisationen im bayernweiten Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung entgegenwirken ­ auch die Lehrkräfte der Flüchtlingsklassen am Aschaffenburger Berufsschulzentrum.
Sie hatten Grund zur Besorgnis, dass Jugendliche mit Fluchterfahrung auf der Suche nach Leitbildern an falsche Adressen geraten. Daher gründeten sie gemeinsam mit Pädagogen und Ehrenamtlichen aus anderen Berufsfeldern »Jumi ­ die Initiative für Jugend und Migration«.
Seit Juni 2017 wird die Initiative vom bayerischen Sozialministerium und vom Jugendamt der Stadt Aschaffenburg gefördert. In der Dämmer Haidstraße 5 ­ dort befindet sich auch die Begegnungsstätte der Gesta mit ihren Werkstätten ­ fanden sie Räume.
 Dort trat die Initiative am vergangenen Freitag mit einer gut besuchten Informationsveranstaltung zum Thema »Salafismus ­ Prävention und Deradikalisierung« erstmals an die Öffentlichkeit. Referenten waren Christine Nischler­Leibl, Islamwissenschaftlerin und Leiterin der Abteilung Radikalisierungsprävention im Sozialministerium, sowie Bora Sari vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz…”