jumi ist anerkannte Dienststelle für den Bundesfreiwilligendienst

jumi bietet Freiwilligendienst an

jumi ist ab Oktober 2018 Dienststelle für den Bundesfreiwilligendienst des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Neben dem „normalen“ Bundesfreiwilligendienst gibt es auch den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug. Dieser steht sowohl einheimischen Freiwilligen als auch Asylberechtigten und Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive offen. Gerade für Freiwillige, die selber einen Flüchtlingshintergrund haben, kann ein freiwilliger Dienst ein wichtiger Schritt zur Orientierung und Integration in Deutschland sein.

Bundesfreiwillige können sich bei jumi in verschiedenen Präventionsprojekten in den Bereichen bildende Kunst, digitale Medien, Musik u.a. engagieren, jumi bei Veranstaltungen unterstützen und sich selbst mit eigenen Ideen ins Team einbringen.

Aschaffenburg – Schweinheim, Pestalozzi-Mittelschule, jumi Programmierworkshop (Foto: Stefan Gregor 07.2018)

Weitere Infos über info@jumi-ab.org oder telefonisch 06021.4529.131

 

 

jumi-Veranstaltung: Fokus Mädchen und junge Frauen

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung am Sa., 27.01.18 von 10:00 bis 13:00 Uhr im Jugendzentrum der Stadt Aschaffenburg, Kirchhofweg 2, 63739 Aschaffenburg

Unser Thema ist: Radikalisierung im islamistischen Kontext – Ursachen, Gegenstrategien, Praxisbeispiele. Der Fokus wird an diesem Vormittag die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen sein. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Verbindliche Anmeldungen bitte an info@jumi-ab.org

Einstieg Deutsch

jumi und Gesta e.V. unterstützen das Projekt „Einstieg Deutsch“ der Volkshochschule Aschaffenburg, das am 09.01.18 beginnt, organisatorisch, personell und räumlich. Das Lernangebot bietet eine erste Sprachförderung auf elementarem Niveau. Vorrangig werden Sprechfähigkeit und Hörverstehen trainiert. Die Lerninhalte orientieren sich an den unmittelbaren und wichtigsten Alltagsbelangen, die Geflüchtete für ihre Erstorientierung benötigen.

Das Lernangebot richtet sich an Geflüchtete ab 16 Jahren, die noch keinen Platz in einem Integrationskurs haben. Es sollen sowohl Geflüchtete aus Ländern mit guter als auch mit unklarer Bleibeperspektive angesprochen werden. Geflüchtete aus sicheren Herkunftsländern können nicht teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Es handelt sich um ein Blended-Learning-Angebot, das klassischen Präsenzunterricht mit begleitetem Online-Lernen und Exkursionen in den lokalen Sozialraum verzahnt.

Zur Verfügung stehen dafür beispielsweise die vom Deutschen Volkshochschul-Verband entwickelten Lernmedien, wie der A1-Deutschkurs, das Lernportal „ich-will-deutsch-lernen.de“ (www.iwdl.de) und die Sprachlern-App „Einstieg Deutsch“.  Alle drei Lernmedien wenden sich an Deutschlernende ohne Vorkenntnisse.

Kontakt: VHS Aschaffenburg 06021.38688.0

 

2. Computerkurs mit Zertifikat beendet

Am 21.12. fand der letzte Teil des Computerkurses unter Leitung der jumi-Ehrenamtlichen Cordula, Jürgen und Fred statt. Diesmal ging es um Powerpoint  und das Experimentieren mit digitalen Audioaufnahmen und deren Integration in das Programm. Am Ende erhielt jede/r Teilnehmer/in ein Zertifikat‎, das bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz hilfreich sein kann. Die zahlreichen Teilnehmerinnen sind nicht auf dem Foto zu sehen.

Computerkurs für junge Geflüchtete an der Berufsschule I

Einmal wöchentlich treffen sich zwischen 16 und 20 junge Flüchtlinge aus den Berufsintegrationsklassen der Berufsschule, darunter auch 6 Mädchen, im Computerraum der Berufsschule I in Aschaffenburg zum PC-Training. Die Jugendlichen lernen hier den grundsätzlichen Umgang mit dem PC, die Arbeitsweise eines Rechners und die Standardanwendungsprogramme der Textverarbeitung und Präsentation. In vielen kleinen Schritten, wiederholenden Übungen und kleinen Selbsttests zur Überprüfung des Gelernten machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstständig mit den Programmen vertraut und erarbeiten sich dabei mit viel Enthusiasmus und manchmal auch Anstrengung kostender Konzentration die einzelnen Schritte bis zur perfekt gestalteten Vorlage beispielsweise für die eigene Bewerbung.

Unterstützt werden sie dabei von den jumi-Teamern Jürgen, Fred und Cordula. jumi – Initiative für Jugend und Migration hat den Kurs initiiert, der bereits nach 2016 nun zum zweiten mal angeboten wird. Es geht – wie immer bei den niedrigschwelligen Angeboten von jumi – darum, die Selbstwirksamkeit der jungen Leute zu stärken (www.jumi-ab.org).

Der Kurs dauert noch bis 21. Dezember und wird mit einer kleinen Weihnachtspräsentation beendet.

Auftaktveranstaltung: jumi stellt sich vor

Das jumi-Team freut sich über seine gelungene, überaus informative und gut besuchte Auftaktveranstaltung zum Thema Salafismus-Prävention. Auf dem Bild vor dem Veranstaltungsraum in der Haidstr.: das jumi-Team sowie links im Bild als Gäste und aufmerksame Zuhörer der Leiter des Aschaffenburger Jugendamtes, Adam Mantel, neben ihm die Sozialbürgermeisterin der Stadt Aschaffenburg, Jessica Euler.

Aus dem Main-Echo vom 28.09.17: „Wie schützt man junge Menschen vor extremistischen Strö­mungen wie dem Salafismus? Diverse Anschläge im letzten Sommer ­ auch in Bayern ­ haben gezeigt, wohin Radikalisierung führen kann. Dem wollen zahlreiche Organisationen im bayernweiten Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung entgegenwirken ­ auch die Lehrkräfte der Flüchtlingsklassen am Aschaffenburger Berufsschulzentrum.
Sie hatten Grund zur Besorgnis, dass Jugendliche mit Fluchterfahrung auf der Suche nach Leitbildern an falsche Adressen geraten. Daher gründeten sie gemeinsam mit Pädagogen und Ehrenamtlichen aus anderen Berufsfeldern »Jumi ­ die Initiative für Jugend und Migration«.
Seit Juni 2017 wird die Initiative vom bayerischen Sozialministerium und vom Jugendamt der Stadt Aschaffenburg gefördert. In der Dämmer Haidstraße 5 ­ dort befindet sich auch die Begegnungsstätte der Gesta mit ihren Werkstätten ­ fanden sie Räume.
 Dort trat die Initiative am vergangenen Freitag mit einer gut besuchten Informationsveranstaltung zum Thema »Salafismus ­ Prävention und Deradikalisierung« erstmals an die Öffentlichkeit. Referenten waren Christine Nischler­Leibl, Islamwissenschaftlerin und Leiterin der Abteilung Radikalisierungsprävention im Sozialministerium, sowie Bora Sari vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz…”