Über jumi

Der Hintergrund

Vor den bayerischen Sommerferien 2016 und als Folge der Attacken und Anschläge in Würzburg, München und Ansbach haben sich spontan und aus persönlicher Betroffenheit und Einsicht, dass gesamtgesellschaftlich ein Defizit an Präventionsengagement vorliegt, Lehrkräfte aus dem Team der Flüchtlingsbeschulung am Berufsschulzentrum Aschaffenburg sowie weitere interessierte Pädagogen_innen und Ehrenamtliche aus anderen Berufsfeldern zusammengesetzt, um zu überlegen, wie die persönlichen spezifischen Qualifizierungen eingesetzt werden könnten, um mit niedrigschwelligen Angeboten sowohl für deutsche Jugendliche und junge Geflüchtete als auch für die in der Jugendhilfe tätigen Kollegen_innen einen Beitrag zur Extremismusprävention zu leisten.

Die Überlegungen mündeten in die Gründung von jumi – Initiative für Jugend und Migration. jumi wurde von 2017 bis Ende 2018 vom Bayerischen Sozialministerium gefördert. Für 2019 erfolgt keine Unterstützung mehr. Begründung: die politischen Machtverhältnisse seien nun andere (CSU und Freie Wähler in Koalition). Was soll damit ausgesagt werden? Ist der politische Extremismus somit besiegt oder weniger gefährlich?

Bundeszentrale politische Bildung
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